13. Dezember 2002                 Atemschutzübung in Arnberg

 

Als Abschluß der Atemschutzübungen im Jahr 2002 wurde erstmals bei einer Übung in Arnberg teilgenommen. Als Trainingsobjekt stand ein altes Haus, im gesamten Bereich vernebelt, mit einem Irrgarten zur Verfügung. Der Atemschutztrupp hatte die Aufgabe, den richtigen Weg durch das Haus zu finden. Nach ca. 20 Minuten hatte der Trupp die Aufgabe bewältigt.

 

 

Eingesetzte Geräte und Mannschaft:

 

Feuerwehr FORCHTENAU

KDO,

5 Mann

 

08. November 2002                Brandeinsatz-Zimmerbrand

 

 

„Brand im Dachgeschoß“ lautete der Einsatzauftrag für die Mitglieder der FF Forchtenau bei dieser Monatsübung. Dabei wurde der Aufbau einer Zubringerleitung vom Freibach, Absperrung bzw. Umleitung des Verkehrs durch Lotsen, Innenangriff mit Atemschutz über Leiter, Orientierung in vernebelten Räumen und Auffinden von Personen geübt. Nach Abschluß der Übung wurde noch eine Nachbesprechung abgehalten, wo wieder einige Anregungen für den schnelleren Ablauf eingebracht worden sind.

 

 

Eingesetzte Geräte und Mannschaft:

 

Feuerwehr FORCHTENAU

KDO,KLF-A

16 Mann

 

06. September 2002               Gefährliche Stoffe Übung

 

Bei dieser Monatsübung stand der Programmpunkt „Gefährliche Stoffe“ auf der Tagesordnung. Es wurde angenommen, dass sich bei Verschubarbeiten der ÖBB ein Unfall mit einem PKW ereignet hat.

 

An der Übungsstelle angekommen, wurde sofort starker Rauch im Waggon festgestellt. Mittels der Gefährliche Stoffe Datenbank wurden der Stoff eruiert und die dafür erfordlichen Maßnahmen (Absperrung)getroffen. Weiters wurde ein Atemschutztrupp mit der Schaumschnellangriffseinrichtung zur Brandstelle beordert. Ebenso wurde eine Zubringerleitung von der Antiesen gelegt. Mit 2 C-Rohren wurden die entwickelten Dämpfe niedergeschlagen. Nachdem der Brand gelöscht wurde, stand noch ein Autobrand auf der Programmliste. Hierbei wurden weitere Kameraden bei der Handhabung der Schnellangriffseinrichtung geschult.

 

 

Eingesetzte Geräte und Mannschaft:

 

Feuerwehr FORCHTENAU

KDO,KLF-A

17 Mann

03. September 2002               AS-Übung im Brandschutzcontainer in Passau

 

An diesem Tag hatten die Feuerwehren des Bezirkes Ried die Möglichkeit unter realen Bedingungen eine Atemschutzübung im Brandcontainer FIREDRAGON durchzuführen. Von der FF Forchtenau wurden daraufhin 4 AS-Träger zu dieser Übung entsandt. Der erste Teil der Übung wurde im Lehrsaal der Feuerwehr Passau abgehalten. Hier wurden uns die Verhaltensmaßnahmen und das Entstehen eines „Flash Over“, sowie des „Backdrafts“ erläutert. Der praktische Teil wurde im Container abgehalten. Mittels einer Gasfeuerungsanlage wurden mehrere Stellen im Container in Brand gesetzt. Diese mussten von den Übungsteilnehmern mittels Sprühstrahl zurückgedrängt werden. Ein weiterer Übungsbestandteil war das Vermitteln der entstehenden Hitze (bis zu 500 Grad Celsius) im Container. Laut Aussagen der Verantwortlichen wurde im Bodenbereich eine Temperatur von bis zu 120 Grad gemessen. Nach ca. 10 Minuten Aufenthaltsdauer im Container konnten die Übungsteilnehmer diesen wieder verlassen. Nach Abschluss des Trainings wurden die Erfahrungen und Erkenntnisse der Teilnehmer in einer Abschlussbesprechung genau erörtert.

 

 

 

 

Eingesetzte Geräte und Mannschaft:

 

Feuerwehr FORCHTENAU

KDO

5 Mann

 

28. Juni 2002                        Übung bei Fa. SCHEUCH

 

Am Freitagabend wurde von den 3 Feuerwehren der Gemeinde eine Übung bei der Fa. Scheuch durchgeführt. Annahme war ein gelegter Brand in der E-Werkstatt sowie in einer Lackierkabine, der sich rasch ausbreitet. Vom Teich vor dem Bürotrakt wurden 2 Zubringerleitungen zu den Tankfahrzeugen aufgebaut. Zum Nachfüllen des Teiches wurde eine Zubringleitung von der Antiesen gelegt. Wir bauten eine dieser Zubringerleitungen auf und übernahmen mit 3 Atemschutzträger den Innenangriff mittels HD-Rohr von Tank Aurolzmünster 1. Über Steigleitungen nahm unser zweiter Angriffstrupp eine Brandbekämpfung bzw. eine Kühlung des Daches vor.

 

Nach einer halben Stunde wurde diese Übung erfolgreich beendet.

 

 

Eingesetzte Geräte und Mannschaft:

 

Feuerwehr FORCHTENAU

KDO, KLF-A

14 Mann

 

Feuerwehr AUROLZMÜNSTER

KDO, Tank1, Tank2, LF-B, Rüst

26 Mann

 

Feuerwehr WEIERFING

LF-B

8 Mann

 

Saugstelle der Feuerwehren Weierfing und Forchtenau   Aufbau der 300 m langen Zubringerleitung mittels Schlauchcontainer

 

Angriff über Steigleitungen   Innenangriff

07. Juni 2002                        Fahrzeugschulung

 

Aufgrund des extrem schlechten Wetters verschoben wir die geplante Brandeinsatzübung auf den nächsten Freitag. Wir nutzten diesen Abend um eine Geräteschulung am Fahrzeug abzuhalten. Weiters wurde die Einsatzbekleidung überprüft und gereingt, sowie die Kurse für kommendes Schuljahr an der Landesfeuerwehrschule ausgewählt.

 

 

Eingesetzte Geräte und Mannschaft:

 

KLF-A

17 Mann

 

15. Mai 2002                          Atemschutzübung

 

 

Am 15.05.02 wurde die Abschnittsatemschutzübung in Wippenham durchgeführt. Je ein Trupp (bestehend aus 3 Mann) wurde pro Feuerwehr in den vernebelten Keller geschickt. In diesem Labyrinth mußte eine Gasflasche geborgen werden. Erschwert wurde uns die Aufgabe durch unzählige Holzgatter und Engstellen die in der Strecke eingebaut wurden. Nach rund 20 Minuten kamen wir wieder ans Tageslicht.

 

 

Eingesetzte Geräte und Mannschaft:

 

KLF-A

4 Mann

 

03. Mai 2002                         Saugstellenüberprüfung

 

 

Der Schwerpunkt bei der Übung im Mai lag bei der Kontrolle und Besichtigung der Saugstellen. Mit den beiden Einsatzfahrzeugen wurden die Saugstellen bzw. die Hydranten auf die Funktionstüchtigkeit kontrolliert. Weiters wurde auch auf die Zugänglichkeit der Saugstellen geachtet.

 

 

Eingesetzte Geräte und Mannschaft:

 

KDO, KLF-A

15 Mann

 

     

 

05. April 2002                       Frühjahrsübung-Brandeinsatz

 

Als Einsatzobjekt zur 1. Brandübung heuer stand uns am Freitag eine alte Bauhütte zur Verfügung. Unsere Aufgabe war eine verletzte Person aus der brennenden Hütte zu bergen. Zur reellen Darstellung wurden 2 Behälter mit Holz und Heu in der Hütte entzündet. Als die Rauchentwicklung stark genug war rüsteten sich 3 Atemschutzträger mit der UHPS-Löschgerät aus und bargen eine schwere Holzpuppe und löschten das Feuer. Inzwischen wurde eine Aufbauleitung vom ca. 150 m entfernten Bach erstellt und mittels 2 C-Rohren ein Außenangriff vorgenommen.

 

In einem Abrollcontainer wurde danach noch ein Holzhaufen entzündet um allen Übungsteilnehmern Löschversuche an einem festen Stoff zu ermöglichen.

 

Eingesetzte Geräte und Mannschaft:

 

KDO, KLF-A

17 Mann

 

 

 

23. März 2002                       Atemschutzübung

 

Am 23. März 2002 unterzogen sich 7 Atemschutzträger einer Leistungskontrolle bzw. einem Fitnesstest. Als Übungsobjekt wurde die Atemschutzstrecke der Stadtfeuerwehr Braunau ausgewählt. Der Ablauf gestaltete sich folgendermaßen:

 

A)  Überprüfung des Blutdruckes und Puls

B)  Richtiges Aufnehmen der Geräte und der Einsatzbekleidung

C)  Aufwärmübung an Fitnessgeräten (30 m Leitersteigen, 500 Meter Radfahren, 50 Steps)

D)  Absolvierung des 60 m langen Hindernisparcours im dunklen Raum (davon ca. 85% Kriechstrecke mit Engstellen (Abnahme des Gerätes))

E)  Überprüfung des Blutdruckes und Puls

F)  Wartung Einsatzgeräte

G)  Auswertung der Testergebnisse

 

Jeder Teilnehmer erreichte bei diesem Test das Übungsziel, wenn auch „so mancher dabei gehörig ins Schwitzen geriet“. Als Abschluss des Auffrischungskurses steht den Teilnehmern noch eine „heiße Übung“ bevor.

 

Überprüfung des Puls und Blutdruckes  Radfahren    Die Atemschutztrupps wurden ständig via Infrarotkameras überwacht.                                              Gruppenbild    Die härteste Aufgabe: "Endlosleiternsteigen"