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Die Geschichte
unserer Verbindung Die
geschichtliche Entwicklung der K.Ö.St.V. Austro-Germania, der daraus entstandenen KMV Leopoldina Gmünd im MKV und des
Leopoldinenzirkel Wien.

DIE
AUSTRO - GERMANIA
KAPITEL 1
DIE Gründung -
wie alles Begann
Am 3. Oktober des Jahres
1924 gründete der Veterinär Dr.
Matthias Kottek mit seinen Bundesbrüdern Wrana, Rauscher, John und Stögermayer von
der K.Ö.St.V. "Vindobona I" die K.Ö.St.V. "Austro -
Germania" in Wien und gliederte sie in das Ostmärkische Kartell ein, dem "Vindobona",
"Ottonia" und "Nordgau Laa" angehörten. Dieses Kartell war ein
Zusammenschluss gemäß dem damals noch lebendigen großösterreichischen
Gedanken, während die übrigen damals bestehenden Korporationen dem
Pennäler-Verband angehörten.
Eine Verbindung war rasch gegründet, es bedurfte nur der
Zahl von Proponenten, wie sie das Vereinsgesetz vorschrieb. Soll eine
Korporation aber lebensfähig sein, so genügen nicht nur die Gründer, die
im Wahlspruch "Gott, Ehre, Freiheit,
Vaterland" ausgedrückten Ideale,
der azurblaue (auch danubenblau, heute kornblumenblau genannte) Deckel, das "gold - weiß - grüne"
Burschen- und das "grün - weiß - grüne" Fuchsenband, sondern es Bedarf vor
allem eines Keilgebietes, einer Bude und eine Schar einsatzfreudiger
Bundesbrüder. Der einsatzfreudigen Bundesbrüder ermangelte es nicht, die die
junge Verbindung aufbauten. Auch der Ankauf von Wichsen stellte, dank der
finanziellen Unterstützung vieler Bundesbrüder, kein Problem dar.
Zu den eifrigsten zählten der
1926 recipierte Senior, August Fröhlich v.
Rüdiger und der Fuchsmajor, Eduard Hirschberger v. Dankwart (der Leibbursch
von Leopold Swossil v. Dr. Hermann). Das Keilgebiet stand dabei fest: Die
Schulen des 4., 5., und 6. Bezirks und die Technisch-gewerbliche Bundeslehr-
und Versuchsanstalt in Wien 9. Das kam nicht von ungefähr, denn Fröhlich war
Schüler der damaligen Realschule (heute Realgymnasium) im 6. Bezirk,
Hirschberger studierte am TGM. Drimmel, Pariasek, Hegenbart aus der
Realschule waren die ersten, die aus dem Kern dieses Keilgebietes stammten.
Leidig und ungelöst war aber die Budenfrage.
Ein Raum im Pfarrhof St. Josef in Wien 5., Ramperstorffergasse
65, den der Ehrenphilister Geistl. Rat Pfarrer Josef Dittrich zur Verfügung
gestellt hatte, diente einige Zeit für BC, FC und als Aufbewahrungsort für
die Wichsen.

KAPITEL 2
DIE ERSTEN JAHRE -
noch vagand
1930 bezog die "Austro
- Germania vorübergehend Unterkunft im "Karolinum" einer
Kreuzschwesternniederlassung in Wien 5., Arbeitergasse 26, und dann im Katholischen
Arbeiterheim in der Kohlgasse.
Die bisherigen Quartiere waren wohl Unterkünfte,
aber keine Buden im studentischen Sinn. Kneipen und Kommerse fanden etwa im
biedermeierlichen Gasthaus "zur schönen Schäferin", das leider dem Bombenhagel
auf Wien zum Opfer fiel, im 6. Bezirk in der Gumpendorferstraße, statt. Ebenso
im 5. Bezirk im Gasthaus "Oberhummer" am Pacherplatz, im 4. Bezirk im Restaurant
"Goldener Hecht" in der Waaggasse (hier wurde 1930 Bbr. Dr. Hermann recipiert),
im Restaurant "Heumühle" in der Schönbrunnerstraße oder im Gasthaus "Binder" in
der Große Neu-Gasse. Jedoch das Herumziehen von einer Unterkunft zur anderen für
FC, BC, AHC und für Kneip- und Kommersbetrieb war, wenn auch die Bundesbrüder
regen Anteil am Verbindungsleben nahmen, doch nicht befriedigend.

KAPITEL 3
Verbindungsleben -
Herr in den eigenen
4 Wänden
1931 bekam die "Austro
- Germania" endlich ein eigenes Heim, eine richtige Bude in Wien 5.,
Mittersteig 4, ein Tiefparterrelokal in Hauptmiete.
1932 konnte die Bude nach allerlei
Umbau und Adaptierungen, bei denen sich vor allem die Bundesbrüder aus dem TGM als hervorragende Installateure, Maurer, Tischler, Elektriker, ja
als Innenarchitekten unter der zielstrebigen Leitung von Optikermeister Bundesbruder Eduard Hirschberger sen. erwiesen, endlich bezogen werden. Die Bude war ungefähr 50 m2 groß und bestand aus
einem Vorzimmer mit WC, einem Gesellschaftszimmer und einem kleinen Konventsraum.
Reges und ernstes Verbindungsleben setzte nun ein. Man war nicht mehr vagierend,
sondern Herr in den eigenen vier Wänden.
Im Gesellschaftszimmer fanden neben den Monatskneipen auch
Paukabende statt, in denen sich der unvergessene, den Leiden des KZs erlegene
Bbr. Schöps v. Theoderich bemühte, seine Bundesbrüder in das Prim-, Sekund-, Terz-
und Quartschlagen einzuführen. ( Gefochten wurde nicht gegeneinander, sondern
mit dem so genannten "Stierschädel", einer Art Strohpuppe. )
Tischtennis, Schach und Kartenspiele fanden ihre Anhänger. Doch auch des
Studiums wurde nicht vergessen, wofür wieder die Bude einen idealen Treffpunkt
abgab. Bbr. Erwin Blachkolm v. Arnulf war zum Beispiel ein gerne ausgesuchter
Pauker für Mathematik, ebenso Bbr. Carl Freylach v. Roland etwa für Französisch. So mancher Fink, den der eine oder andere aus seiner Klasse zur
gemeinsamen Hausaufgabenbewältigung mitbrachte, fühlte sich hier so wohl und
geborgen, dass bald das Fuchsenband seine Brust umschlang.
Kommerse wurden aus Platzgründen in den schon
angeführten Lokalen, zu denen noch das nahe gelegene Restaurant "Zum
Blumenstock" in der Schäffergasse im 4. Bezirk hinzukam, abgehalten.
Da bei Allgemeinen Veranstaltungen
großen Wert auf den Besuch von Gästen gelegt wurde, zierte alsbald auch ein ansehnlicher Damenflor, gebildet von
Schwestern einzelner Bundesbrüdern und deren Freundinnen die
Verbindungsveranstaltungen, etwa die eigens für die Bundesbrüder eingerichtete
Tanzkiste in der Tanzschule Schmidtschläger in der Mariahilferstraße oder bei diversen
Couleurausflügen.
1934
feierte die "Austro - Germania" ihr 10. Stiftungsfest. Die Verbindung zählte zu
dieser Zeit bereits 40 Aktive und eine stattliche Zahl
Alter Herren. Die Bude wurde auf diesem Stiftungsfest-Kommers feierlich eingeweiht.
Jahre des regen Verbindungslebens folgten.

KAPITEL
4
Schicksalstage -
Die Zeit von 1938 bis 1945
1938 wurde das blühende
Verbindungsleben jäh unterbrochen, als deutsche Truppen in Österreich
einmarschierten. Es erwies sich, dass kein Bundesbruder während der Zeit vor
dem Einmarsch illegal der NSDAP oder einer Ihrer Gliederungen angehört hat,
keiner war dem Prinzip "Vaterland" untreu geworden!
Alle Verbindungen wurden aufgelöst und verboten.
In jenen turbulenten Tagen im
März 1938 mussten die Bundesbrüder
Swossil und Freylach in die 5. Kompanie des Infantrie-Regiments Nr. 2 in der
Stiftskaserne im 6. Bezirk einrücken. Am
13. März 1938 gingen die
Bundesbrüder Swossil und Freylach mit einigen anderen auf die Bude und brachten die
Wichsen, Schläger u.a. Inventar, unter Lebensgefahr (drohende Verhaftung durch
Nationalistische Einheiten) in Ihre Wohnungen - es war ein schmerzvoller
Abschied, aber doch wieder nur vom Materiellen, denn die Ideale konnte ihnen
niemand rauben.
In der Folgezeit trafen sich die Bundesbrüder fast täglich
ungezwungen im Cafè Schleger im 4. Bezirk in der Rubensgasse, wohl nicht mehr
plenis coloribus (also farbentragend), aber noch mehr denn je im alten Geist!
1938
- 1945 während der NS-Herrschaft, gab es keinen Verbindungsbetrieb in unserer Heimat. Viele
Bundesbrüder und natürlich auch Kartellbrüder mussten zur deutschen Wehrmacht einrücken. Wie viele von ihnen im
2.Weltkrieg fielen oder umkamen, entzieht sich unserer Kenntnis. Kamen aber
Bundesbrüder auf Heimaturlaub, so trafen sie sich in der Wohnung des einen oder
anderen oder in einem Kaffeehaus.

DIE
AUSTRIA
KAPITEL 5
Nach Kriegsende -
im Sturm der Gefühle
Nach 1945
kehrten allmähliche
die Bundesbrüder aus dem Krieg oder der Gefangenschaft heim. Bundesbruder Swossil
fand die alte Bude nach seiner Rückkehr
vermietet an eine Firma. Eine Lösung des Mietvertrages ist nicht möglich.
Auch die Wiedererweckung und vereinsrechtliche Genehmigungen der
"Austro - Germania" stößt auf unüberwindliche Schwierigkeiten. Der zuständige
Beamte im Wiener Rathaus erklärte, dass der Name "Austro - Germania" (besonders
wegen des Namensteiles "Germania") zu nazistisch klinge und verweigerte die Bewilligung.
So wird die Verbindung zunächst als "Austria" reaktiviert. Für viele
"Austro-Germanen" war dies aber ein Identitätsverlust und nicht auf Dauer
haltbar.

DIE
LEOPOLDINA in Wien
KAPITEL 6
NEUER NAME -
Entscheidung mit Folgen
1947
berief Bundesbruder Swossil als
letzter Philistersenior im Jahre
1938 einen Cumulativ Convent
im Gasthaus "Lust" in der Gartengasse im 5. Bezirk ein, zu dem 25 Bundesbrüder erschienen. Nach
längerer Debatte schlug Bundesbruder Dr. Heinrich Drimmel (später, in den
Jahren 1954 - 1964 Bundesminister für Unterricht) vor, im Hinblick auf die
Verdienste von Bundesbruder Mag. Leopold Swossil die Verbindung "LEOPOLDINA"
zu nennen, nach langer Beratung und nach heftiger Gegenwehr jener Austo -
Germanen, die dieser Maßnahme nichts abgewinnen konnten, wurde dieser Antrag
angenommen. Bald waren die polizeibehördlichen Formalitäten erledigt und die
Verbindung unter dem neuen Namen genehmigt.
Leider hatte dies als Folge, dass sich einige alte
"Austro-Germanen"
dieser Leopoldina nicht zugehörig fühlten und nur wenige von ihnen fanden erst nach
Jahren wieder den Anschluss.

KAPITEL 7
Sand im
Getriebe -
abschied aus Wien
1948 wurde in
einem Souterrainlokal in der Wimmergasse im 5. Bezirk eine neue Bude gefunden. Es war eine
ehemalige Schlosserei Werkstätte mit schlechten sanitären Verhältnissen.
Diese Bude musste erst bewohnbar gemacht werden. Die ersten Füchse kamen aus
der Schule, an der Bundesbruder Swossil unterrichtete, und sie wurden gleich in die
harte Etablierungsarbeit eingespannt. Doch in kurzer Zeit war das Werk dank der
tatkräftigen Hilfe der Bundesbrüder Kainer v. Baldur und Otto Hellmich v. Annus vollendet. Aber das Aufblühen
der Verbindung, wie es die Altherrenschaft erwartet hatte, blieb aus. Der Nachwuchs war zu
spärlich. Auch anderen Verbindungen ging es zu dieser Zeit nicht viel besser. Um
diese Zeit wurden, im Lokal Heumühle im 5. Wiener Gemeindebezirk, die letzten
drei Füchse der Leopoldina in Wien recipiert. Es waren Otto Foltyn v. Argus,
Ferdinand Zellermeier v.
Rolli, Friedrich Ritter-Rittershain v. Styx. Es wird berichtet, dass sie sich
selbst gerne als EX-Austro-Germanen bezeichneten.
Auch die verehrliche K.Ö.St.V. "Herulia" suchte zu diesem
Zeitpunkt eine Bude. Da wir die unsere nicht voll auszunutzen vermochten,
teilten wir die Räumlichkeiten vorerst mit "Herulia".
1950 erkannten wir aber,
und das sehr schmerzlich, dass der Wiederaufbau nicht befriedigend gelungen war.
Eine Sistierung wollten wir nicht, eine Auflösung schon gar nicht. Aber die
Verbindung in ein hoffnungsvolleres Keilgebiet zu verlegen, das schien uns
sinnvoll. Einige Bundesbrüder hatten Kontakte nach Gmünd und da in Gmünd keine Verbindung, wohl aber ein Gymnasium bestand, traten
wir an unseren Bundesbrüder Dr. Franz Putz v. Gelimer, der seit einiger Zeit dort
Amtstierarzt war heran um "Leopoldina" in Gmünd zu neuer Blüte zu
bringen. Auf Grund seiner Zustimmung übergaben wir nun die Bude zur Gänze an
"Herulia".
Die in Wien verbleibenden "Ex-Austro-Germanen"
hatten somit keinen Ort mehr für Zusammenkünfte gleich welcher Art. Abgesehen
von weiteren privaten Treffen der Bundesbrüder untereinander bzw. bei
Veranstaltungen befreundeter Korporationen, gab es keinerlei Aktivitäten mehr. "Damit hatte unser Verbindungsleben in Wien aufgehört",
schreibt Bundesbruder Swossil in seinem Bericht. Er konnte damals nicht ahnen,
dass sich 34 Jahre später, im Jahr 1984, wieder "Leopoldinen" die aus Gmünd nach
Wien gesiedelt waren, zu einer Runde in Wien zusammenfinden sollten.
Ergänzend sei noch angefügt, dass das
Ostmärkische Kartell, dem "Austro-Germania" seit seiner Gründung angehörte,
aufgelöst wurde. Auch der Pennäler-Verband hatte keinen Bestand. An ihrer Stelle gründetet sich der
Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV), dem Leopoldina Gmünd auch heute noch
angehört.

DIE
LEOPOLDINA GMÜND
KAPITEL 8
Neubeginn in Gmünd -
Höhen und tiefen
1951 - 1956
Die ersten Jahre in Gmünd brachten aber
auch noch nicht den erhofften
Aufschwung, das Schicksal schien sich zu wiederholen. Es mangelte an
Couleurverständnis und an einer entsprechenden Keiltätigkeit und so führte
"Leopoldina Gmünd" ein Schattendasein.
Erst am
7. April 1956
zeigte sich ein wenig Licht am Ende des Tunnels. Es gelang der Durchbruch der Stagnation durch das
tatkräftige Bemühen des an die BH Gmünd versetzten Bundesbruders Gustav Vetter (ORA)
und der Bundesbrüder Willibald Böhm (AGP) und Viktor Gasnarek v.
Faust. Es war so zu sagen die 2. Reaktivierung.
Anfang
1957 zählte "Leopoldina Gmünd"
bereits 9 Urstudierende, 11 Bandphilister und Bandinhaber, 2 Ehrenphilister und
5 Ehrenmitglieder. Wichsen und Schläger konnten wir im Pfarrhof ( neben der Schule
) aufbewahren, wo uns Ehrenmitglied und Verbindungsseelsorger Kons. Rat Prof. Johannes
Weinberger Unterkunft gewährte. BCs und FCs wurde auch dort abgehalten, Kneipen
und Kommerse in verschiedenen Gasthäusern der Stadt. Die Suche nach einer Bude
war aber das vordringlichste Problem.
Endlich,
1961 eröffnete sich
uns auch diese Möglichkeit. Im Hinterhof des Hauses Stadtplatz 19 fanden wir
einen leer stehenden Schuppen, etwa 20 m2 groß, der uns für einen symbolischen Pachtschilling vermietet wurde. Und sogleich begannen die Arbeiten:
Die Wände mussten neu verputzt werden, Lichtleitungen verlegt, ein Fußboden
betoniert und ein WC ( im Hof ) hergerichtet werden. Dank der Hilfe unseres EM
Präs. d. NÖ. Handelskammer Theodor Cerny, der uns einen Maurer zur Verfügung
stellte, war es möglich, bis zum Wintereinbruch die Arbeiten zu beenden. Natürlich
halfen alle Bundesbrüder nach ihren Möglichkeiten mit um Hilfsarbeiten zu
verrichten und Kosten zu sparen. Eingerichtet wurde die Bude mit ausrangierten,
aber noch brauchbaren Tischen und Sesseln sowie einem Kasten von der
Hauptschule, und am 21. Nov. 1961
war es soweit: Die Bude konnte feierlich
bezogen werden.
In den folgenden Jahren sah sich "Leopoldina Gmünd"
einige Male gezwungen eine neue Bude zu suchen. Sie waren meist entweder nur
befristet nutzbar, in traurigem Bauzustand oder zu beengt. Dies hatte zur Folge,
dass auch das Verbindungsleben darunter litt. Da war es nicht weiter
verwunderlich, dass wieder eine Art spärlich aktive Zeit folgte. Bbr. Josef
Rohringer ist es als damaliger Philistersenior zu verdanken, dass die Leopoldina
mit einer Art Notprogramm am Leben erhalten wurde. Er organisierte zumindest
einmal jährlich Veranstaltungen mit Vorträgen und lud dazu alle, in der Region
lebenden Leopoldinen ein.

KAPITEL 9
Das Philisterseniorat -
über
die Jahrzehnte
Eine stattliche Anzahl von Philistersenioren
prägten über die Jahrzehnte das Bild unserer Leopoldina und trugen aktiv zur
Entwicklung unserer Gesinnungsgemeinschaft bei.
Über die Zeit von der Gründung (1924) bis zu Jahr 1936 gibt es leider keine
Aufzeichnungen mehr. Vieles ist in den Kriegswirrnissen umgekommen oder
verlor sich in der ungewissen Nachkriegszeit.
| Philistersenioren
in der Zeit der Austro - Germania - leider unvollständig |
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1936 bis 1938
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Eduard Hirschberger (sen) |
Erste Erwähnung eines
Phil-x |
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1938 bis 1939 |
Leopold Swossil v. Dr.
Hermann |
Letzter
Phx. vor dem Krieg |
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1938 - 1945 |
2. Weltkrieg |
Alle Verbindungen waren verboten. |
|
Nachkriegszeit |
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1945 bis
? |
Leopold Swossil v. Dr.
Hermann |
Erster Phx. nach dem Krieg |
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~ 1950 -
1951 |
DI Franz
Koch |
lt. Angabe Ritter Rittershain |
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? bis 1959 |
August Fröhlich v.
Rüdiger |
Nach 1945 provisorischer
Vereinsvorstand. Wann Fröhlich gewählt wurde ist bisher nicht bekannt.
Ab Mai 1930 war Bbr.Fröhlich 1.
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft katholisch-deutscher Wiener
Studenten-Verbindungen (AG) (eine der Vorläuferorganisationen des MKV).
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Philistersenioren der Leopoldina Gmünd |
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1959 bis 1965 |
Viktor Gasnarek v. Dr.
Faust |
Erster Gmünder Phil-x.
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1965 bis 1969 |
Wolfgang Baumann v. Dr.
Moritz |
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1969 bis 1975 |
Elmar Lanc v. Hannibal |
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1975 bis 1976 |
Gerhard Filler v. Nero |
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1976 bis 1976 |
Helmuth Schmidt v.
Schwips |
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1976 bis 1982 |
Johann Ramharter v. Sokrates |
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1982 bis 1987 |
Josef Rohringer v. Dr. Tschick |
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1987 bis 1999 |
Herwig Hofbauer v. Dr. Rüdiger |
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1999 bis 2001 |
Wolfgang Baumann v. Dr. Moritz |
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2001 bis 2003 |
Christian Hartmann v. Ursus |
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2003 bis 2006 |
Walter Pariasek v. Schluck |
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2006 bis 2009 |
Georg Köck v. Maximus |
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ab 2009
- |
Walter Pariasek v. Schluck |
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KAPITEL 10
der weg in die
Zukunft - eine Erfolgsgeschichte
1984
trat eine Wende ein. Dr. Herwig Hofbauer, ein Ur-Ruge aus Waidhofen, kehrte nach
dem Studium der Medizin in Wien ins Waldviertel zurück und eröffnete in Gmünd
eine Zahnarztpraxis. Den MKV Statuten folgend meldete er sich bei der Leopoldina
verkehrsaktiv. Schon nach kurzer Zeit war Bewegung in das Verbindungsleben
gekommen. Vorträge, Gesangs-AC's, Keilveranstaltungen und vieles mehr legten
eine völlig neue Basis für den Fortgang unserer Verbindung. Binnen kurzer Zeit
war unsere Aktivitas auf eine stattliche Zahl gewachsen. Auch die
Alt-Herrenschaft erlebte einen kräftigen Aktivitätsschub. Jetzt machte sich die
beengte Budensituation erst so richtig bemerkbar und viele Veranstaltungen der
Leopoldina mussten aus Platzgründen in diverse Gasthäuser verlegt werden.
1987
wurde Bbr. Rüdiger zum Philistersenior gewählt. Es sah seinen dringendsten
Auftrag im Finden einer adäquaten Bude. In der Mühlgasse 11 fand man schließlich
ein leer stehendes ebenerdiges Haus, dass zur Miete stand. Die Beschlüsse zum
Anmieten des Objekts waren alsbald gefasst.
Unter der Mithilfe von vielen bemühten Bundesbrüdern
wurden nicht nur die finanziellen Mittel, sondern auch die nötigen tatkräftigen
Eigenleistungen aufgebracht um aus dem schon lange leer stehenden Gebäude eine
richtige Studenten-Bude zu machen. Das Kernstück unserer Bude ist ein Kneipsaal mit
Bar. Neben den sanitären Einrichtungen gibt es eine Küche mit Aufenthaltsbereich
und natürlich ein Chargenzimmer für das Aufbewahren von wichtigen Couleurstudentika und der Vollwichsen.
19. Nov. 1993
wurde die renovierte Bude im festlichen Rahmen des 69. Stiftungsfestes
Leopoldinae feierlich eröffnet. Die Bude ist auch heute noch den Anforderungen
unseres Verbindungslebens gewachsen. 2001,
unter der Phx-Amtszeit von Bbr. Christian Hartmann v. Ursus, wurde noch
zusätzlich eine
angrenzende Garage angemietet und zu einem Aktivenzimmer mit Anschluss an den
Kneipraum umgebaut.
Seither kann man mit Fug und Recht
von einer Zeit der Blüte unsere Verbindung sprechen. Bis zum heutigen Tag zeigt
unsere Gesinnungsgemeinschaft, mit allen Höhen und Tiefen, wie eindrucksvoll und
erfolgreich eine couleurstudentische Verbindung auch zu dieser Zeit bestehen
kann. Heute zählt Leopoldina, nicht zuletzt durch ihre zwei Keilstätten, das
Gymnasium und die Handelsakademie in Gmünd, zu den größten und aktivsten MKV Verbindungen
Niederösterreichs.

DER
LEOPOLDINENZIRKEL WIEN
KAPITEL 11
Der erste Versuch -
Die Zeit war noch nicht reif
Dem Umstand zufolge, dass viele Junge Leopoldinen
ihr Studium in Wien absolvierten, in Folge eine Arbeitsstelle in Wien annahmen
und nicht mehr dauerhaft nach Gmünd zurückkehrten förderte schon am Anfang der
60er Jahre den Gedanken einen Ortszirkel in der Großstadt Wien zu gründen. Der damalig in Wien wohnende Philister Consenior, Bbr. Viktor
Gasnarek v. Sinus wurde beauftragt, zu erkunden wie die in Wien beheimateten
Alten Herren sich den Kontakt zur Aktivitas im Waldviertel vorstellen.
Dazu sei vermerkt, dass der größte
Teil dieser Alten Herren seine Aktivenzeit am Gründungsort der Verbindung
zugebracht hatte, da die Leopoldina Gmünd ja erst
1950 / 1951 ins Waldviertel gezogen ist.
Bbr. Viktor Gasnarek v. Sinus hat die Wiener Alten
Herren zu einer Sitzung in die Gösser Bierklinik eingeladen, wo über dieses
Thema gesprochen wurde. Er stellte sich damals heraus, dass das Interesse an
einer fixen Einrichtung, wie es zum Beispiel eine Charge oder eben ein Zirkel
sind, nicht sehr groß war. Es war die einzige und letzte Zusammenkunft in Wien
für zwei Jahrzehnte. In Gesprächen tauchte die Idee zur Schaffung einer
Kontakteinrichtung immer wieder auf, der Ansporn zur Weiterverfolgung fehlte
aber.

KAPITEL
12
Die Gründung der Wiener Leopoldinenrunde
-
durch Beharrlichkeit zum Erfolg
Im Jahre
1983
wurde in Gmünd ein AHC abgehalten, auf dem Bbr. Josef Rohringer v. Dr. cer.
Tschik zum Philister Senior gewählt wurde. Es kam auch zur Sprache, dass die
Aktivität der Wiener sehr gering war. Bbr. Viktor Gasnarek v. Sinus machte den
Vorschlag, wieder einen Schnupperabend einzuberufen und die Stimmung der Wiener
zu erkunden.
Nachdem der Philister Chargen
Convent mit Aussendung vom
8. November 1983
mitgeteilt hatte, dass „in nächster Zeit" eine Leopoldinenrunde in Wien
gegründet werde, lag es nun an Bbr. Sinus das Projekt fortzuführen. Er berief
am
25. Jänner 1984 ein erstes Treffen auf
der Frankonenbude ein. Es erschienen 14 Bundesbrüder, von denen zwei ehemalige
Austro-Germanen waren. Der inoffizielle Teil diente in erster Linie dem gegenseitigen
Kennen lernen (einige Bundesbrüder kannten sich noch gar nicht persönlich). Die Kontrapunkte der Bundesbrüder waren
die zwei "Ex - Austro -
Germanen" und Bundesbrüder, die
1983 maturiert hatten. "Frankonia"
hatte für sie die Budenbar geöffnet und es gefiel allen, sodass es in der Folge
zu regelmäßigen Leopoldinen - Treffen in Wien kam. Es wurde beschlossen, die
Runden fortzuführen, und auch ein Vorschlag Richtung Gmünd übermittelt, anlässlich
des 60. Stiftungsfestes die Landesvaterkneipe an dem Wochenende zu schlagen, an
dem der Festkommers stattfindet um es auch in Wien lebenden Leopoldinen möglich
zu machen, aktiv am Verbindungsleben in Gmünd teilzunehmen ohne sehr oft nach
Gmünd reisen zu müssen.
Am
24. September 1984
beschloss die Runde einen Antrag an den CC zu stellen, er möge die
Konstituierung einer Leopoldinenrunde in Wien zur Kenntnis nehmen. Beim Treffen
vom
20. Mai 1985 wurden Anträge an den AHC
beschlossen, die zur weiteren Institutionalisierung der Leopoldinenrunde
beitrugen. Die Leopoldinenrunde wurde mit einer eigenen Kassa ausgestattet, die
als Subkassa Leopoldinae zu sehen war es wurden Kassenprüfer für diese
Subkassa aus den Reihen der Wiener gewählt und es erfolgt jährlich ein
Kassenbericht an den AHC.
Als im
Sommer 1985
die Bude der Frankonia renoviert wurde
war es nötig örtlichen Ersatz zu finden. Da viele Leopoldinen auch bei der
Nordgau im ÖCV Mitglied waren, bot sich die damalige Bude in der Herrengasse
als Ausweiche an und wir genossen dort bis
1986 das Gastrecht für unseren
Zirkel. Als der Nordgau dann in die Kolingasse übersiedelte kehrten wir wieder
zur Frankonia zurück.

KAPITEL
13
Die rechtliche Definition
-
Die Leopoldinenrunde in der GO verankert
In der Folge erhielten die Bundesbrüder
Norbert Müller v. Augustus und Viktor Gasnarek v. Sinus, vom CC in Gmünd den
Auftrag, einen Entwurf einer neuen Leopoldinen GO zu konzipieren. In diesem
Entwurf wurde zum ersten Mal eine Leopoldinenrunde GO - mäßig
vorgesehen. Ab
Oktober 1987 waren wir wieder bei Nordgau zu Gast, dieses Mal
schon in der Kolingasse. Ein erster Erfolg der neuen Kommunikation zwischen Gmünd
und Wien war wohl der Besuch des ORF am
30. Jänner 1988, der mit einem Ausklang
auf der Nordgaubude endete.
Am
25. März
1988 wurde die neue GO auf einem ECC beschlossen, in der die
Leopoldinenrunde rechtlich definiert wurde.

KAPITEL
14
Die Leopoldinenrunde von 1990 bis 1994
-
Entwicklungsarbeit
Am
25. Juni
1990 gab es die erste Neuwahl, es wurde Bbr. Lothar Hofmann v.
Odysseus I zum neuen Vorsitzenden der Runde gewählt. Seine erste Aktion war,
dass am 26. Oktober 1990 die Landesvaterkneipe in Wien geschlagen wurde. Am
18.
Februar 1991
organisierte er einen Heringsschmaus auf der Frankonenbude. Bbr.
Odysseus war nicht ganz ein Jahr im Amt, aber seine Aktivität war
bemerkenswert. Leider rief Bbr. Odysseus die berufliche Pflicht nach dem fernen
Amerika und so wurde am
27. Mai 1991 Bbr.
Johann Altmann v. Theoderich die Führung der Leopoldinenrunde übertragen. Er
spielte die Rolle des Kontakt- und Arbeitsbundesbruders bis zum
28.
September 1992.
Neuer Vorsitzender der
Leopoldinenrunde wurde Bbr. Norbert Müller v. Augustus, der auch sogleich neue
Ideen zur Amtsführung einbrachte. Er hat mehrere Bundesbrüder in die Führung
der Leopoldinenrunde eingebunden und so eine neue Motivation zur Aktivität der
Wiener angeboten. Als Drehscheibe für sein Kabinett ist Bbr. Walter Reutterer
v. Paris zu nennen, er bekleidetet das Amt des Zirkel Schriftführers.
Unter der Führung von Bbr.
Augustus wurde der Versuch gestartet, den Kontakt nach Gmünd zu intensivieren.
So ist es ihm gelungen, Bundesbrüder zu motivieren, den Wahl AHC und die
Altherren-Kneipe am
4. Juni 1993 in Gmünd zu besuchen. Er hat es auch
geschafft, Kontakte zu Austro-Germanen herzustellen, die in den 70-er-Jahren
Probleme mit der Verbindung „Leopoldina Gmünd“ hatten und in Wien ihre
alten Freundschaften pflegten. Es hat zwar einige Treffen mit
Austro-Germanen im Lokal „Resitant" in Neuwaldegg gegeben, aber
leider waren die nicht nachhaltig obwohl bei diesem Versuch die Bundesbrüder,
Leopold Swossil v. Dr. cer. Herrmann und Willibald Bandler v. Winfried, beide
BbrBbr. waren ehemalige Austro Germanen, behilflich waren. Leider waren
all diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt, wir hätten doch noch einiges
mehr über die Zeit der Austro-Germania erfahren können.
Am
23.
Jänner 1994 wurde aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der
Leopoldinenrunde eine Jubiläumskneipe geschlagen. Die Teilnahme war
hervorragend, konnten doch laut Anwesenheitsliste 35 Feiernde gezählt werden
davon eine erhebliche Anzahl Gmünder.

KAPITEL 15
Die Umbenennung -
vom Stammtisch zum Leopoldinenzirkel
Die Leopoldinenrunde hatte sich
längst zu einer fixen Einrichtung gewandelt und hatte somit seinen
"Stammtischcharakter" angelegt. Der Wunsch nach einer Umbenennung in einen
regulären Ortszirkel wurde diskutiert.
1994 war
dann ein Name gefunden und ein Antrag an den CC in Gmünd formuliert. Am CC aus Anlass des Stiftungsfestes im
Oktober
1994 wurde die GO geändert und die Leopoldinenrunde wurde in
Leopoldinenzirkel Wien umbenannt.
Im Lauf der Zeit nahm die Beteiligung an den
Wiener Treffen mehr und mehr ab. Zum Einen durch Überalterung der betagten
Mitglieder und zum Anderen aus dem spärlicherem Kontakt zur Aktivitas in Gmünd.
Bbr. Augustus war zu dieser Zeit der Ansicht, dass seine Amtsperiode lange genug
gedauert hat und schrieb Neuwahlen aus.
Als Nachfolger von Bbr. Augustus
wurde am
2. Oktober 2000
Bbr. Christian
Hartmann v. Ursus, er war zu dieser Zeit auch Philister Consenior, gewählt. Vom
Oktober 2001 bis Oktober 2003 war Bbr. Ursus auch Philister Senior, und das
bedeutete wohl eine große zusätzliche Belastung für ihn. Für den
Leopoldinenzirkel ein Vorteil, da wir Berichte aus erster Hand erhalten haben..
Bis
26. März
2001 tagte der Zirkel ausschließlich bei der Nordgau
im CV, aber einige junge
Bundesbrüder waren nicht zum Nordgau gegangen, sie waren der ÖCV Verbindung
Amelungia beigetreten und so war es nur natürlich, dass der Zirkel auch diese
ÖCV-Verbindung besucht hat. In der Folge waren wir unter anderem auch bei den
Verbindungen: Aargau (ÖCV), Thuringia (MKV) und auch wieder bei der
Frankonia zu Gast. Wenn es die Situation erforderte fanden wir uns auch in
verschiedenen Gaststätten
ein, so zum Beispiel: im Gasthaus „Gaida, Gutes vom Land“ am Rennweg oder
das Gasthaus „zum Weinberg“ in der Hildebrandgasse. So bestimmten wir
zu dieser Zeit von
Zirkelabend zu Zirkelabend, wo wir unser nächstes Zirkelbier trinken werden.
Bbr. Ursus hat eingeführt, dass Einladungen und Informationen des Zirkels, wenn
dies möglich ist, mittels E-Mail zugestellt werden, was natürlich enormen Kosteneinsparungen
geführt hat. Er hat auch eine Homepage gestaltet die es uns ermöglicht, Neuigkeiten
und Informationen rasch auszutauschen.
In den über 20 Jahren des Zirkelbestandes
haben auch Treffen der Wiener Kartellbrüder der Waldviertler Verbindungen
Lichtenfels Zwettl, Leopoldina Gmünd, Rugia Waidhofen und Waldmark Horn
stattgefunden. Der Besuch dieser Veranstaltungen hat gezeigt, dass diese nicht
der Hit der Saison waren und sie sind mit der Zeit eingeschlafen.

KAPITEL 16
Die Zirkelvorsitzenden -
Die Zirkelführung im Spiegel der
Zeit
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Viktor
Gasnarek v. Sinus
1984
- August 1990 Die Zeit unter seinem Vorsitz war der Gründung und dem Aufbau des Zirkels gewidmet.
Er baute die Kontakte zwischen Wien und Gmünd auf um
die Leopoldinenrunde zu einem festen Bestandteil des Verbindungslebens der
Leopoldina zu machen. |
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Lothar
Hofmann v. Odysseus I Juni 1990 - Mai 1991
Die Amtszeit von Bbr.
Odysseus I dauerte nur etwa ein Jahr. Er begann ein Studium in Amerika und
musste aus diesem Grund den Zirkelvorsitz übergeben. In seiner Zeit wurden neue Kontakte nach Gmünd
geknüpft und dem Zirkel damit neue Impulse gegeben.
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Johann Altmann v. Theoderich
Mai 1991 - September
1992 Bbr. Theoderich übernahm den
Vorsitz und festigte in der Folge die von Bbr. Odysseus geknüpften Kontakte. |
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Norbert Müller v. Augustus
September
1992 - September 2000 In seiner Amtszeit
kam es zur Umbenennung der Leopoldinenrunde in Leopoldinenzirkel Wien.
Er verbreiterte die Zirkelführung und führte programmierte Zirkelabende
mit interessanten Vorträgen ein. |
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Christian
Hartmann v. Ursus
Oktober 2000 -
Bbr. Ursus wurde im Jahr 2000
zum Vorsitzenden gewählt. Er begann sofort das Informationswesen zu reformieren
um besonders die jungen, in Wien studierenden Leopoldinen, anzusprechen. Über sein Wirken als derzeitiger Zirkelvorsitzender, wird man
erst zukünftig befinden.
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KAPITEL 17
Der
Leopoldinenzirkel -
über die Jahre in die Gegenwart
Am Samstag dem
13.
März 2004 feierte der Leopoldinenzirkel Wien sein 20-jähriges
Bestehen. Auf dem Programm stand ein gemeinsamer Besuch des Heeresgeschichtlichen
Museums unter der Führung von Kbr. Otto Krammer v. Struwwelpeter (FRW). Anschließend
wurde eine Festkneipe auf der Bude der Frankonia zu Wien geschlagen. Zahlreiche
Leopoldinen aus Gmünd und viele befreundete Kartellbrüder feierten gemeinsam den
20 jährigen Bestand des Leopoldinenzirkel Wien.
Mitte
2006 wurde von einigen Bundesbrüdern angeregt, die Zirkeltreffen
nicht immer an unterschiedlichen Orten stattfinden zu lassen, sondern wieder einen
fixen Standort zu wählen. Dieser Vorschlag fand eine Mehrheit und durch die
guten Kontakte von Bbr. Sinus zur Guelfia Wien konnten wir unsere Zirkeltreffen
als Jour Fix auf der Guelfenbude im 1. Bezirk abhalten. Im Frühjahr
2008 meldete die Aktivitas der Guelfia Eigenbedarf an und wir
mussten wieder einmal auf Budensuche gehen. Ab
September 2008 finden nun die Zirkel - Treffen wieder auf der
Bude der Frankonia zu Wien statt. Von 1984 bis 2008 hat sich der Kreis
geschlossen und der Leopoldinenzirkel Wien tagt heute wieder dort wo er
1984
noch als Leopoldinenrunde
begonnen hat.
Bis in die Gegenwart hat sich der Leopoldinenzirkel
als beständig gezeigt und sich als
feste Einrichtung und somit als wichtiger Verbindungsbestandteil etabliert. In der Regel findet einmal im Monat ein Treffen statt und
diverse Veranstaltungen lockern innerhalb der Semester die Zirkeltreffen
auf. Im Speziellen soll hier der Wiener Krambambuli, der immer erst im Jänner
stattfindet und der Semesterausklang im Juni genannt werden. Den Junizirkel hält
der Leopoldinenzirkel schon seit Jahren im Weinviertel, im Rahmen einer
Weinkost mit Programm, ab.
So soll der Leopoldinenzirkel
Wien auch weiterhin,
für alle Leopoldinen ein Stück Heimat und ein Ort der Begegnung, in der Großstadt Wien, sein.
Leopoldinae vivat, crescat, floreat
  
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