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Villach |
10.03.2007 |
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Rettungshund findet Verunglückten
Ein Rettungshund ist Samstagfrüh beim
Gassigehen für einen verunglückten Villacher zufällig zum Retter in der
Not geworden. "Akito" fand in den Villacher Draubermen im Gebüsch den
unterkühlten, bewusstlosen Mann. |
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Herrchen und Hund kürzlich bei einer Übung.
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Bewusstlos und unterkühlt
Der Villacher, der in der Nacht auf
Samstag am Nachhauseweg von der Draubrücke in der Ossiacher Zeile
gestürzt war, lag hilflos im Dickicht der Brückenböschung.
"Akito" witterte den Verunglückten und informierte durch lautes Bellen
sein Herrchen. Helmut Kaltenegger, Rettungshundeführer der
Österreichischen Rettungshundebrigade Kärnten, ging sofort nachschauen
und fand den bewusstlosen, verletzten Mann.
Der leicht unterkühlte, aber nach der Erstversorgung wieder ansprechbare
Mann wurde vom Roten Kreuz in das LKH Villach eingeliefert. |
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Ausnahmesituation für Herrl und Hund
Hundeführer Kaltenegger: "Ich gehe jeden
Tag in der Früh zwei Stunden mit meinem Hund spazieren und heute war es
eine Ausnahmesituation. Auf einmal ist der Hund ausgerissen und ins
Gedachs hinein, hat zu bellen angefangen. Ich bin nachschauen gegangen,
was los ist, weil er in der Rettungshundausbildung ist. Ich habe dann
den Verunfallten gesehen, er hat aus der Nase geblutet, war verkrustet
und nicht ansprechbar. Der Hund ist die ganze Zeit bei ihm geblieben und
hat nur gebellt. Ich habe geschaut, ob er noch einen Puls hat und habe
dann die Retung verständigt."
Der Mann ist auf dem Weg der Besserung. |
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Anspruchsvolle Ausbildung
Die Österreichische Rettungshundebrigade wurde 1966 mit dem Ziel
gegründet, Hunde und Hundeführer speziell für die Vermissten- und
Verschüttetensuche auszubilden, sagte Horst Tuppinger,
Landeseinsatzleiter der Österreichischen Rettungshunde-Brigade gegenüber
kaernten.ORF.at
Die Ausbildung sei zwar kostenlos, erfordere von den Helfern, den
Hundeführern und den Hunden aber einen enormen Zeitaufwand.
Erst nach Bestehen der Prüfungen nach internationaler Prüfungsordnung
wird die Einsatzfähigkeit erlangt. Zusätzlich ist für Hundeführer und
Helfer ein 16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs vorgeschrieben. Damit der hohe
Standard auch gehalten werden kann, sind die Prüfungen jährlich zu
wiederholen, der Erste-Hilfe-Kurs alle vier Jahre.
Der Einsatz ist kostenlos, die Notrufnummer lautet 01/28898. |
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Filmbericht in Kärnten heute
Einen ausführlichen Fernsehbericht zu diesem Thema sehen Sie am Samstag
in "Kärnten heute", 19.00 Uhr, ORF2.
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