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Nein zum JVP Sexismus!
Frauenkörper nicht instrumentalisieren!
Mai 2005

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Einen Beweis für ihre mangelnde Sensibilität liefert die Junge Volkspartei mit ihrer aktuellen Bezirkskampagne. Mit einer halbnackten Frau wird für Breitbandinternet geworben. Was das miteinander zu tun hat? Das wissen wohl nur die Jung-Konservativen. Die finden sexistische Werbung wahrscheinlich lustig.

Die SJ kritisiert diese frauenfeindliche Kampagne der Jungen Volkspartei. Unsere Presseaussendung zum Thema findest du weiter unten, die frauenpolitische Plattform diestandard.at hat, nachdem wir sie auf diese Geschmacklosigkeit hingewiesen haben, der JVP eine "Zitrone" vrliehen, nachzulesen unter diesem Link: [ LINK ]

hier nun unsere Pressemitteilung:


Lindner/Altreiter:
"Frauenkörper nicht instrumentalisieren!"

SJ kritisiert JVP-Sexismus

Kritik an einer sexistischen Kampagne der Freistädter Jungen Volkspartei übt die Sozialistische Jugend (SJ) des Bezirks. Die JVP fordert auf Plakaten Breitbandinternet für den Bezirk und unterstreicht ihre Forderung mit der Abbildung einer spärlich bekleideten Frau. Dazu fordert sie "100% Abdeckung" und "weg mit den weißen Flecken". Philipp Lindner, SJ-Bezirksvorsitzender, verurteilt dieses Motiv: "Die JVP zeigt wieder einmal, dass ihr Frauenbild aus dem vorigen Jahrhundert stammt. Die Frau ist in den Augen der JVP Verantwortlichen anscheinend weniger Mensch als vielmehr Werbeobjekt. Eine halbnackte Frau für eine Forderung nach Breitbandinternet zu instrumentalisieren, das ist geschmacklos und frauenfeindlich. Die JVP sollte endlich im 21. Jahrhundert ankommen, und sich für die Geschmacklosigkeit entschuldigen."

Carina Altreiter, frauenpolitische Sprecherin der Bezirks SJ, schlägt in die selbe Kerbe: "Die JVP Freistadt beweist, dass ihr jegliche frauenpolitische Sensibilität fehlt. Es geht bei der Kritik nicht um Geschmack, sondern darum, dass dieses Plakat eindeutig sexistisch ist. Hier wird der Frauenkörper gleichgesetzt mit der zu bewerbenden Forderung, damit werden Frauen, wie so oft, auf ihren Körper reduziert und als Verkaufsmittel eingesetzt. Die Volkspartei Jungmänner stellen sich wohl so die "stark-schwarz-weibliche" Parteikameradin vor, nur mit einer weißen Decke bekleidet und bereit sich abdecken zu lassen. Dass das die Würde der Frauen verletzt, liegt auf der Hand. Die JVP wäre gut beraten sich in frauenpolitischen Fragen weiterzubilden."

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