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Gegen Rassismus und Rechtsextremismus
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Gib Nazis keine Chance! Fight Racism!

Am Samstag, dem 10. Dezember, zog eine kleine Gruppe Neonazis durch die Freistädter Innenstadt.

Laut oberösterreichischer Sicherheitsdirektion sind die Personen dem rechtsextremen "Bund freier Jugend" (BfJ) zuzurechnen. Mit Transparent und Megaphon ausgerüstet, grölten die Nazis rechte Parolen, protestierende PassantInnen und AnwohnerInnen wurden von ihnen gefilmt. Bevor die Polizei eingreifen konnte, zogen sich die Rechten aus Freistadt zurück.

Der BfJ ist eine Neonazi-Gruppe, die Rassismus propagiert und Nazi-Größen verherrlicht. Im letzten Jahr war er vor allem in Linz aktiv und hat dort seine menschenverachtende Hetze betrieben.

Durch gemeinsame Aktionen von uns allen kann die rechtsextreme Gefahr zurückgedrängt werden. Mach mit, gemeinsam gegen Rechtextremismus und Rassismus!

Kundgebung gegen Rassismus

Samstag, 17. 12., ab 10h, Hauptplatz Freistadt

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Presseaussendung der SJ Freistadt, 16. 12.

Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Utl: Netzwerk gegen Rechts setzt Zeichen gegen AusländerInnenfeindlichkeit

Mit einer Kundgebung am Freistädter Hauptplatz wird das Netzwerk gegen Rechts der Sozialistischen Jugend (SJ) morgen, Samstag, gegen den Nazi Aufmarsch vor genau einer Woche protestieren. Michael Lindner, Landesvorsitzender der SJ Oberösterreich, erklärt die Notwendigkeit dieser Aktion: "Der Neonazi-Aufmarsch in Freistadt vor einer Woche war eine Provokation, der wir entschieden entegentreten müssen. Bei den BfJ-Neonazis handelt es sich nicht um eine Gruppe „dummer Burschen“, die einfach nur provozieren will. Der BfJ ist straff organisiert und tritt oft in Begleitung von Burschenschaftern auf. Bisher war der BfJ, der ursprünglich aus Marchtrenk stammt, vor allem in und um Linz aktiv. Der Widerstand antifaschistischer und antirassistischer Organisationen und das konsequente Einschreiten der Behörden in Linz schränkten die Möglichkeiten der Rechtsextremen allerdings empfindlich ein. Eine für 10. Dezember in Linz geplante Kundgebung der BfJ-Neonazis wurde unterbunden. Deshalb wich der BfJ auf Freistadt und Gallneukirchen aus. Jetzt gilt es deutlich zu machen, dass diese Nazis in Freistadt nicht willkommen sind!"

In die selbe Kerbe schlägt Felix Kregl, Vorsitzender der SJ Freistadt: " Der BfJ verstößt in seinen Zeitschriften und Flugblättern immer wieder gegen das NS-Verbotsgesetz. Nationalsozialistische Ideen und Maßnahmen werden verherrlicht, Rassenhass wird propagiert. Das stellt der Verfassungsrechtler Prof. Heinz Mayer in einem, vom Land OÖ mitfinanzierten, Gutachten fest. Für solch menschenverachtende Hetze der Nazis darf es in unserer Gesellschaft keinen Platz geben, und das werden wir am Samstag deutlich machen."

Terminaviso:
Kundgebung gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Samstag, 17. 12., ab 10 Uhr, Hauptplatz Freistadt

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Presseaussendung der SJ OÖ

Rassismus bekämpfen, Nazis raus!

Utl: SJ fordert konsequentes Vorgehen gegen Neonazis

Am Samstag, dem 10. Dezember, zog eine kleine Gruppe Neonazis durch die Freistädter Innenstadt. Laut oberösterreichischer Sicherheitsdirektion sind die Personen dem rechtsextremen "Bund freier Jugend" (BfJ) zuzurechnen. Mit Transparent und Megaphon ausgerüstet, gröhlten die Faschisten rechte Parolen, protestierende PassantInnen und AnwohnerInnen wurden von den Nazis gefilmt. Bevor die Polizei eingreifen konnte, zogen sich die Nazis aus Freistadt zurück. Ein Dutzend Rechtsextremer wurde wenig später in Gallneukirchen von der Polizei gestellt.

Michael Lindner, Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Oberösterrreich (SJ), fordert ein konsequentes Vorgehen gegen die Rechtsextremen: "Wenn eine Gruppe Rechtsextremer so öffentlich auftritt, dann ist das kein Kavaliersdelikt. Solche Aktivitäten müssen von der Exekutive unterbunden werden, für menschenverachtende Hetze, für Rassismus und Demokratiefeindlichleit darf es in unserer Gesellschaft keinen Platz geben."

"Ein Gutachten des Verfassungsrechtlers Prof. Mayer hält fest, dass der "Bund freier Jugend" in seinen Publikationen Rassenhass propagiert und die Biographien von NS Größen als Vorbild darstellt. Auch wenn der BfJ in Freistadt keine 20 Personen aufbieten konnte, dürfen solche Aktivitäten nicht unterschätzt werden. Der BfJ war im Laufe des letzten Jahres im Zentralraum Linz sehr aktiv. Nachdem die Exekutive dort inzwischen konsequent gegen den BfJ vorgeht, scheinen die Rechtsextremen nun in umliegende Bezirke ausweichen zu wollen. Es ist deshalb wichtig, dass die Polizei in ganz Oberösterreich über den BfJ informiert ist um schnell eingreifen zu können, wenn die Neonazis auftauchen. Ein Wegschauen stärkt diese Gruppen und ihre SympathisantInnen nur." so Lindner, der abschließend festhält, "dass die SJ auf jeden Fall aktiv gegen Rechtsextreme auftreten wird, wo immer sie sich zeigen. Es muss verhindert werden, dass der BfJ in Oberösterreichs Bezirken Fuß fasst!"

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