|
Quelle: Grausgruber Alois, 50 Jahre Liedertafel-Chronik, |
||
|
Die Theatergruppe Geboltskirchen wurde mehrmals neu gegründet und von verschiedenen Gruppen organisiert: |
||
|
1885-90 |
Musikverein Die
ersten Theateraufführungen wurden um das Jahr 1890 aufgeführt. Dabei
hatte der Musikverein eine Bühne die abwechselnd im Gasthaus Mayrhuber
bzw. im Gasthaus Pichler aufgebaut wurde. Die Aufführungen waren unregelmäßig
und bei Bedarf auch mehrmals jährlich. Nach
dem Ende des 1.Weltkrieges entstand eine katholische Jugendgruppe welche
sich Reichsbund nannte. Der Reichsbund engagierte sich ebenfalls im
Theaterspielen und hat sich die Bühne anfangs vom Musikverein ausgeliehen.
Es wurde unter der Leitung des damaligen Dechants gespielt. Erst später wurde eine eigene Bühne vom damaligen Hauser Tischler angefertigt und für die Aufführungen im Gh.Mayrhuber (im jetzigem Frühstücksraum) verwendet. 1938 wurde der Reichsbund von der NS verboten. In den Kriegsjahren waren die Aufführungen nur sehr spärlich und wurden von der Liedertafel ausgetragen. |
|
|
1947 |
Liedertafel Nach dem Krieg wurde die Theatergruppe von der Liedertafel im Jänner 1947 neu gegründet. Die erste Aufführung war bereits im März 1947. Damalige
Funktionäre waren: Obmann:
Johann Mayer Obm.Stv:
Fritz Pichler Leiter
der Theatergruppe und Chorleiter:
Hermann Möseneder sen. Schriftführer und Kassier: Friedrich Mair Proben und Aufführungen fanden im Gh. Pichler statt. Bis zum Jahr 1967 wurden jährlich zu Silvester Einakter in Verbindung mit Musik und Chören aufgeführt. |
|
|
1979 |
Sing- und Spielgruppe Im
Oktober 1979 wurde eine Sing- und Spielgruppe gegründet. Es wurde am
22.12.1979 ein Hirtenspiel aufgeführt. |
|
| 1988 |
Theatergruppe Neugründung 1988 durch die Union. Nach 20 Jahren wird wieder offiziell ein Theaterstück aufgeführt. Gegründet wurde die Theatergruppe als Sektion der Union Geboltskirchen, unter dem Obmann Josef Steiner. Leitung und Regie übernahm Sima Rita. Seither werden mit großem Erfolg jährlich ein Theaterstück aufgeführt. |
|
| 1999 |
Theatergruppe Geboltskirchen Die Theatergruppe löste sich von der Union gründet unter der OÖ Landesverband für Theater eine Genossenschaftsähnliche Gruppierung. |
|
|
Theaterstücke seit der Neugründung
1988
|
||
| 1988 | Wer ist der Rechte? (von Karl Bacher) | |
| Juni 1989 |
3 Ein-Akter: |
|
| Dez. 1989 | Einmal Himmel und zurück (von Willi Simader) | |
| 1990 | Die Weiberfeinde (von Hermine Staudler) | |
| 1991 | Der Meisterboxer (von Belly) | |
| 1992 | Das Bürgerheim (von Walter G. Pfaus) | |
| 1993 | Mensch sein muss der Mensch | |
| 1995 | Der kerngesunde Kranke (von Peter Pflug) | |
| 1996 | Die Wiederspenstige (von Franz Vogl) | |
| 1997 | Der schwarze Koffer (von Werner Schuster) | |
| 1999 | Die italienische Erbschaft | |
| 2000 | Oh heilige Sankt Barbara (von F. Rieder) | |
| 2001 | Die Prozesshansln (von Hans Gnant) | |
| 2002 | Der Entenkrieg (von Walter G. Pfaus) | |
| 2003 | Sei doch net so dumm (von Ulla Kling) | |
| 2004 | Wo gehts denn da zum Himmi? (von Ulla Kling) | |
| 2005 | S'Vieh hergebn und endli lebn (von Franz Sieberer) | |
| 2006 | Liebe, Geld und Altpapier (von Hans Gnant) | |