Regeln Stockschießen

Bei Mannschaftsbewerben
kämpfen 2 Teams um die Bestlage ihrer Stöcke zur Daube.
Im Zielbewerb
trachten Einzelpersonen auf 4 verschiedenen Bahnen bestimmte geforderte Aufgaben
bestmöglich zu erfüllen.
Bei Weitenbewerben
versuchen die Akteure ihren Stock von einem Abspielpunkt aus möglichst große
Entfernungen zurücklegen zu lassen.

Mannschaftsbewerbe
Mannschaften setzen sich überwiegend aus 4
Personen zusammen, selten finden Bewerbe für 2er-Teams (Duo) oder Solobewerbe
statt. Das Spielergebnis wird in 6 Kehren ermittelt.
Wettbewerbe im Meisterschaftsbetrieb oder
in Turnierform werden im Sommer auf Asphalt sowie im Winter auf Eis
veranstaltet.
Mannschaftsmeisterschaften werden in
folgenden Klassen durchgeführt: Herren, Damen, Mixed, Senioren, Junioren,
Jugend und Schüler.
Ausgehend von der untersten Sprosse, der
Bezirksmeisterschaft, kann bei entsprechender Leistung und/oder einer Portion Glück
die Leiter bis zu Staats- oder österreichischen Meisterschaften erklommen
werden.
Zur Beschickung von Europa- und
Weltmeisterschaften werden aus herausragenden Einzelspielern Nationalteams
geformt.
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Zielbewerbe
Ziel-Konkurrenzen werden von
Einzelspielern absolviert.
Ein Durchgang umfasst jeweils 6
Versuche auf vier Bahnen mit verschiedenen Aufgabenstellungen. Pro Bahn können
maximal 50 Punkte erreicht werden, in einem Durchgang daher im Idealfall 200
Punkte. Meist werden 2 Durchgänge gespielt, deren Ergebnisse zusammengezählt
den Gesamtscore ergeben.
Zielwettbewerbe kommen fast
ausschließlich nur im
Rahmen von Meisterschaften zur Austragung, erfreuen sich da allerdings großer
Beliebtheit.
Aus Bezirksqualifikationen führt der Weg direkt in die
Landesmeisterschaft, von dort kann der Aufstieg zu den österr. bzw.
Staatsmeisterschaften erfolgen.
Auf sämtlichen Ebenen finden die Einzel-Bewerbe für
Herren, Damen, Senioren, Junioren, Jugend und Schüler statt.
Eine Einberufung in das Nationalteam ermöglicht die
Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften. Neben den Einzel-Disziplinen (außer
Schüler) werden dort auch Mannschaftsbewerbe durchgeführt. In Österreich wurden Mannschaftstitel nur für Herren und Damen erstmals im Sommer 1997 bei
den STM/öM in Traun vergeben.
Zum Ziel-Mannschaftsbewerb treten vier Spieler an, wobei
jeder Akteur nur auf einer Bahn eingesetzt wird und dort 6 Versuche pro
Durchgang abgibt. Wie beim Einzelspiel können dabei 50 Punkte erzielt werden.
Jeder Teilnehmer spielt auf seiner Bahn 2 Durchgänge. Alle Ergebnisse werden
summiert, die theoretisch erreichbare Gesamtsumme beträgt daher 400 Punkte.
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Weitenbewerbe
Obwohl die Weitenbewerbe mit
Sicherheit die spektakulärste Disziplin darstellen und die jeweiligen Versuche
auch für unkundige Zuschauer leicht zu deuten sind, lässt das Interesse hiefür
leider zu wünschen übrig. Dies dürfte einerseits auf die kleine Zahl ausübender
Aktiver, andererseits auf die Notwendigkeit großzügiger Sportanlagen zurückzuführen
sein.
Ein, auf einer Steyrer Brücke sehr erfolgreich
gestalteter Bewerb zeigt jedoch Möglichkeiten bezüglich alternativer
Austragungsorte auf.
Schwieriger dürfte sich die Motivation beim Nachwuchs
gestalten. Durch die außerordentliche Spezialisierung der Sportler schränkt
sich der Kreis von Sieganwärtern bei Bewerben auf wenige Personen ein. Dies
findet seinen Ausdruck auch darin, dass in den Titelträgerlisten nur wenige
verschiedene Namen aufscheinen.
Landes- und Staatsmeisterschaften, sowie Europa- und
Weltmeisterschaften werden für Herren, Jugend und Junioren ausgetragen.
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